Indie-Adventskalender 8: Fran Bow (2015)

Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern wird die junge Fran in eine Psychiatrie eingesperrt und von ihrer geliebten Katze getrennt. Daraufhin versucht sie, auszubrechen und gemeinsam mit Mr Midnight, dem Kater, das Haus ihrer Tante zu erreichen.

Das Spiel kommt eigentlich in typischer Point-and-Click-Manier daher, hat aber einen Twist: Mensch kann jederzeit Pillen nehmen, die die Umgebung drastisch verändern und zahlreiche Fantasy- und Albtraumgestalten erscheinen lassen.

Dadurch bekommen die Rätsel noch eine weitere Ebene, doch sie werden nie unrealistisch und ohne Hilfe unlösbar, wie es vielleicht aus anderen Spielen des Genres bekannt ist. Stattdessen macht es hier Spaß, die Umgebungen zu erkunden und sich zu überlegen, was mit den gesammelten Items angestellt werden kann.

Das liegt auch an dem kreativen Design der Level und Kreaturen. Es bleibt nicht bei den klischeehaften Horror-Psychatrien, denn es werden langsam auch Elemente, die aus Alice im Wunderland oder einem alten Märchen stammen könnten, eingeführt.

Außerdem sind nicht alle Figuren böse. Die meisten sind tatsächlich neutral eingestellt und leben nur ihr eigenes Leben, viele helfen Fran aber auch auf ihrer Reise, was einen schönen Bruch mit Genre-Klischees darstellt.

Insgesamt ist Fran Bow wirklich ein Spiel mit Herz, das ich jeder Person an selbiges legen möchte, die sich auf Point-and-Click einlassen kann!

Bewertung: ★★★★★

Quelle: http://www.franbow.com/

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