Indie-Adventskalender 9: Alba: A Wildlife Adventure (2020)

Als Alba in ihren Ferien ihre Großeltern auf einer kleinen Insel besucht, muss sie feststellen, dass der korrupte Bürgermeister das Naturschutzgebiet abreißen will, um stattdessen ein Luxushotel zu bauen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Ines fasst sie einen Plan, um das Projekt zu stoppen und die Tiere zu retten.

Die Handlung spielt in einer Woche, in der Alba 50 Unterschriften gegen das Hotel sammeln und möglichst viele Tiere mit einer App scannen muss, um zu erfahren, was auf der Insel alles kreucht und fleucht und zu beweisen, dass die Natur dort erhalten bleiben sollte.

Dazu kommen noch andere Aktionen, um das Leben der menschlichen und nichtmenschlichen Tiere der Insel zu verbessern: Das Sammeln von Müll oder das Aufklären über die Gefahr von Pestiziden etwa. Dadurch und durch die Fülle der kennenzulernenden Lebewesen können sowohl kleine als auch große Spieler:innen noch etwas dazulernen.

Das Design der Insel ist clever durchdacht. Es gibt verschiedene Biome, die sich visuell voneinander unterscheiden und dementsprechend auch andere Spezies beherbergen. Dabei wird jeden Tag durch ein Ereignis ein neuer Bereich freigeschaltet und so miteinander verbunden, dass mensch schnell von einem Ort an den anderen kommt, obwohl Alba nur zu Fuß unterwegs ist.

Das Spiel ist nicht nur zuckersüß gestaltet, es steckt auch voller guter Messages über Akzeptanz, Naturschutz und Selbstermächtigung, indem es zeigt, dass jedes Leben einen Wert hat und mensch selbst aktiv werden muss, um es zu schützen.

Bewertung: ★★★★★

Quelle: https://www.albawildlife.com/

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