Indie-Adventskalender Tag 20: Undertale (2015)

Undertale ist wieder eines dieser Spiele, von dem alle Gamer:innen inzwischen gehört haben. Die Geschichte um Frisk, ein Menschenkind, das in eine von Monstern bevölkerte Unterwelt gelangt und dort entweder die Fehler der Vergangenheit ausbügeln oder alle liebenswerten Monster ermorden kann, ist zurecht so oft gelobt worden.

Vor allem die Möglichkeit, diese komplett verschiedenen Enden (wie auch ein „neutrales“) zu erreichen, machen das Spiel so beliebt. Und dazu kommt noch, dass sich das Spiel an vorherige Spieldurchläufe erinnert. Hast du also schon mal die Leben der Unterwelt-Bewohner:innen ausgelöscht? Dann wird dir das nicht so leicht vergessen werden.

Sowieso spielt Undertale perfekt mit klassischen RPG-Elementen und stellt sie auf den Kopf. Auch die Charaktere sind an gängige Klischees angelegt, heben sich aber trotzdem genug von ihnen ab, um zu Ikonen der Videospielszene zu werden.

Dass meine Bewertung trotzdem vergleichsweise schlecht ausfällt, liegt einfach daran, dass mir persönlich das Gameplay nicht gerade zusagt. Es ist zwar eine super kreative Idee, dass mensch die Monster nicht umbringen muss, sondern sie auch einfach durch gutes Zureden oder andere Aktionen „befrieden“ kann, doch das Spielprinzip baut trotzdem auf rundenbasierten Kämpfen mit Zufallsbegegnungen (und Bullet-Hell-Elementen!) auf, was einfach meinem Geschmack nicht unbedingt entspricht.

Was aber nicht heißen soll, dass es mir keinen Spaß gemacht hätte. Vor allem, dass jedes Monster andere Bedingungen hat, unter denen es „aufgibt“ und dass alle Bosse verdammt viele Angriffsmuster haben, hat mir trotzdem gefallen und durch die interessante Story habe ich auch bis zum Ende durchgehalten.

Bewertung: ★★★☆☆

Quelle: https://undertale.com/

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