Review: Antisleep Vol. 04 (Ch. 01)

Wenn man das Cover des neuen Album(teil)s von Blue Stahli, Antisleep Vol.04 (Ch.01), sieht, hat man schon gewisse Erwartungen, weil man mit dieser Grafik, und vor allem dieser Art von Grafik, bestimmte Dinge verbindet: Neonreklame in einer futuristischen Stadt, warmer Regen und eine virtuelle Welt. Man könnte dieses Bild auch als Anspielung auf sein neuestes Album, „The Devil“, ansehen.

Wie jedes seiner Alben hat auch dieses eine besondere Ästhetik und einen individuellen Stil, was meiner Meinung nach Blue Stahli auszeichnet. In diesem Fall trifft es wieder genau die Vorstellungen, die man beim Betrachten des Covers hat.

Da es nur das erste „Chapter“ des Albums ist, gibt es sechs neue Lieder. Da es so „wenige“ sind, können sie hier einzeln vorgestellt werden:

Den Anfang macht Sunset Neon, ein fröhlicher Song mit hohen Tönen, das einen praktisch zum Mitsummen animiert. Nach dem hohen Anfang, den man gerne als Refrain ansehen kann, wird es ein wenig dunkler, was die Mischung erst perfekt macht.

Danach kommt Secret Agent Business, der seinem Namen ebenfalls alle Ehre macht. Der Song hätte auch gut in einem altmodischen Agentenfilm vorkommen können, obwohl er so schnell und elektronisch ist. Erneut werden hohe und tiefe, bassige Töne gepaart und mit ordentlich Dramatik in Szene gesetzt.

Dirty Down ist etwas trauriger anmutend, da es etwas langsamere und tiefere Töne benutzt. Dabei sticht auch das Schlagzeug hervor. Alles in allem erinnert mich der Song an einen melancholischen Abend auf dem Sofa.

Dagegen ist Lightspeed Combat, wie der Name schon ahnen lässt, wieder schneller und peppiger. Erneut fällt das Schlagzeug, das bei vielen anderen Liedern eher in den Hintergrund gerückt ist, positiv auf. Nach dem schnellen Anfang gibt es einen etwas langsameren Teil, der Spannung aufbaut und dann wieder zur „Hauptmelodie“ zurückführt.

Auch Rumbleshaker besteht aus tiefen Tönen, ist aber vergleichsweise hoffnungsvoll. Der Refrain ist gut einprägsam und stimmungsvoll, was auch ohne Lyrics zum Mitsingen anregt.

Stangblack fällt besonders durch die Verwendung der klassischen Gitarre auf, was in diesem Album eher ungewöhnlich ist, und bildet den Schluss des ersten Chapters, dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden.

Was dieses Album besonders einzigartig macht, ist der Stil, der bei jedem Lied anders umgesetzt wird, sodass sie auch ohne Text nicht langweilig werden.

 

Quellen : http://www.bluestahli.com/site/

http://fixtstore.com/collections/blue-stahli

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