Indie-Adventskalender Tag 16: Deponia (2012)

Deponia gehört im deutschsprachigen Raum sicherlich schon zu den Point-and-Click-Klassikern. Das ist kein Wunder, denn die schräge Geschichte um den nichtsnutzigen Rufus, der auf einem Planet aus Müll lebt und bei seinem Versuch, ihm zu entkommen, allerhand Abenteuer erlebt, hat wie mich viele Andere in den Bann geschlagen.

Wodurch Deponia glänzt, sind die liebevoll handgezeichneten Hintergründe und die verrückten Figuren – Allen voran Rufus, der sich immer im Recht wähnt und auf unterhaltsame Art und Weise extrem unsympathisch ist. Der Humor des Spiels entfaltet sich häufig durch seine Kommentare und Interaktionen mit unterschiedlichen Charakteren.

Nur ein Problem hat das Spiel meiner Meinung nach: Die Lösungen der Rätsel sind manchmal extrem abstrus und es reicht nicht, einfach nur nicht in Schubladen zu denken, mensch muss häufig einfach jegliche Items ausprobieren, um es endlich zu lösen.

Allerdings passiert das nicht oft genug, um wirklich nervig zu sein (und heutzutage gibt es ja auch zur Not Lösungen im Internet), sodass es den Spielspaß nicht wirklich mindert. Insgesamt bieten Deponia und zumindest seine zwei Fortsetzungen einige Stunden bester Unterhaltung.

Bewertung: ★★★★☆

Quelle: https://www.daedalic.com/